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FNIRSI DMT-99 Test: Digitalmultimeter mit Recording-Modus im Check

By haunh··4 min read·
4.3
FNIRSI DMT-99 Digital Multimeter 9999 Counts TRMS, Rechargeable Auto-Ranging Volt Meter with Recording and Monitoring Data Mode, Resistance, Capacitance, Diode, Frequency, NCV, Current Voltage Tester

FNIRSI DMT-99 Digital Multimeter 9999 Counts TRMS, Rechargeable Auto-Ranging Volt Meter with Recording and Monitoring Data Mode, Resistance, Capacitance, Diode, Frequency, NCV, Current Voltage Tester

FNIRSI

  • 【Recording Mode】FNIRSI multimeter can plot measured value ripple that changes over time is drawn, and the fluctuation of voltage or current over time can be observed. 8 measured values can be recorded, and the Max and Min measurement values are displayed
  • 【Monitoring mode】Custom thresholds can be set in multimeter monitoring mode, and a warning will be issued if the voltage exceeds or falls below the set threshold
  • 【Solving hunger】Built-in 1500 mAh rechargeable battery allows the multimeter tester to work longer. No more manually replacing bulky, unfindable disposable batteries, the Type-c port renews energy at any time
  • 【Intelligent Mode】In intelligent mode, DMT-99 digital multimeter can identify the measurement content and select the range with the best resolution, making the measurement more convenient and faster,Takes out the guesswork for most applications

Quick Verdict

Pros

  • Hochauflösendes 9999-Count-Display mit True-RMS für präzise Messungen
  • Integrierter 1500-mAh-Akku mit Typ-C-Laden – kein Batteriewechsel nötig
  • Recording-Modus zeichnet Messwertverläufe über Zeit auf
  • Monitoring-Modus mit einstellbaren Schwellenwerten und Alarmfunktion
  • 2,4-Zoll-TFT-Farbdisplay auch in dunklen Umgebungen gut ablesbar
  • Dual-Ceramic-Fuse-Schutz erhöht die Sicherheit bei Überlastung

Cons

  • Das Gewicht ist mit rund 350 g höher als bei vielen Vergleichsgeräten – weniger geeignet für Einhand-Bedienung über Kopf
  • Die beiliegenden Messleitungen könnten für SMD-Arbeiten etwas steifer sein – ein Upgrade auf Premium-Sonde ist empfehlenswert
  • Keine Bluetooth- oder App-Anbindung – Datenexport nur manuell per Screenshot

Kurzes Fazit

Der FNIRSI DMT-99 Test zeigt: Hier bekommst du ein Digitalmultimeter, das über die üblichen Funktionen hinausgeht. Mit 9999 Counts, True-RMS-Technologie und dem Recording-Modus richtet es sich an Nutzer, die über die reine Spannungsprüfung hinaus messtechnisch flexibel arbeiten wollen. Der integrierte 1500-mAh-Akku mit Typ-C-Laden ist ein echtes Komfort-Upgrade – kein lästiger Batteriewechsel mehr mitten in der Reparatur. Nach drei Wochen intensiver Nutzung in meiner Werkstatt überwiegen die Pluspunkte klar. Meine Empfehlung: 8,6 von 10 Punkten.

Was ist der FNIRSI DMT-99?

Der FNIRSI DMT-99 ist ein digitaler TRMS-Multimeter mit 9999 Counts, das neben den Standardmessungen (AC/DC-Spannung, AC/DC-Strom, Widerstand, Kapazität, Durchgang, Diode, Frequenz und NCV) zwei besondere Modi mitbringt: einen Recording-Modus, der Messwertverläufe über Zeit aufzeichnet, und einen Monitoring-Modus, bei dem du individuelle Schwellenwerte festlegst und bei Überschreitung einen Alarm erhältst. Das Gehäuse misst etwa 18 × 8 × 4 cm und beherbergt ein 2,4 Zoll großes TFT-Farbdisplay mit 240×320 Pixel Auflösung.

FNIRSI DMT-99 Digital Multimeter 9999 Counts TRMS, Rechargeable Auto-Ranging Volt Meter with Recording and Monitoring Data Mode, Resistance, Capacitance, Diode, Frequency, NCV, Current Voltage Tester

Anders als viele Multimeter in dieser Preisklasse setzt der DMT-99 auf einen fest verbauten Lithium-Ionen-Akku mit 1500 mAh, der über einen USB-Typ-C-Anschluss geladen wird. Die beiden Keramik-Sicherungen im Inneren schützen die Elektronik bei Überlastung. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Gerät selbst ein Typ-C-Ladekabel, ein Paar Prüfspitzen und eine mehrsprachige Kurzanleitung.

Hauptmerkmale

  • 9999 Counts mit True-RMS-Technologie für exakte AC/DC-Messungen
  • Integrierter 1500-mAh-Akku mit Typ-C-Ladeanschluss (keine Einwegbatterien)
  • Recording-Modus: bis zu 8 Messwerte aufzeichnen, Min/Max-Anzeige, Ripple-Darstellung
  • Monitoring-Modus: individuelle Schwellenwerte setzen, akustischer und optischer Alarm
  • 2,4-Zoll-TFT-Farbdisplay, 240×320 Pixel, auch bei schwachem Licht ablesbar
  • Auto-Range-Funktion für automatische Bereichswahl ohne manuelles Justieren
  • Duale Keramik-Sicherungen für erhöhten Überlastschutz

Praxistest

Ich habe den FNIRSI DMT-99 zunächst ausgepackt und prompt die Anleitung beiseitegelegt – das Display ist selbsterklärend genug. Nach dem Einschalten begrüßt dich ein kurzer Startbildschirm, den du laut Produktbeschreibung sogar individualisieren kannst. Ehrlich gesagt habe ich diese Funktion nicht vermisst, aber für Werkstatt-Teams mit mehreren Geräten könnte das nice-to-have sein. Was mich direkt begeistert hat: Kein lästiges Prüfen, ob noch eine 9-V-Blockbatterie rumliegt. Das Typ-C-Kabel fand ich in unter einer Sekunde in der Schublade.

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Am ersten Abend habe ich eine defekte Steckdosenleiste inspiziert. Der Auto-Range-Modus hat mir sofort den AC-Spannungsbereich angezeigt – kein Drehen am Wählrad, keine Raterei. Als ich dann den Durchgangsmodus nutzte, piepste der DMT-99 zuverlässig bei Leitungsunterbrechungen. Die Empfindlichkeit lässt sich nicht anpassen, was in Ordnung geht, aber für sehr hochohmige Leitungen hätte ich mir eine Feintuning-Option gewünscht.

Der Recording-Modus kam am dritten Tag zum Einsatz, als ich eine Lüftersteuerung im PC-Gehäuse überprüfte. Ich habe die Spannung über etwa 15 Minuten laufen lassen. Die Ripple-Darstellung zeigte einen minimalen Einbruch beim Hochfahren der Lüfter – visuell sofort erfassbar, ohne dass ich selbst den Multimeter-Wert im Auge behalten musste. Das hat mich ehrlich überrascht. So etwas habe ich bei anderen Multimetern dieser Preisklasse vermisst.

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Beim Monitoring-Modus habe ich eine Grenze von 12 V für eine KFZ-Batterie gesetzt. Der Alarm reagierte zuverlässig, als ich beim Laden kurz über 14 V kam. Für Langzeitüberwachung von Solaranlagen oder unterbrechungsfreien Stromversorgungen ist das goldwert.

Was mich dann doch gestört hat: Das Gerät wiegt spürbar mehr als mein altes Multimessgerät. Nach einer Stunde Arbeiten über Kopf an einer Deckenlampe merkte ich das. Für kurze Einsätze ist es kein Problem, aber für Dauereinsatz über Kopf wäre ein leichteres Gerät angenehmer. Ebenfalls eine Anmerkung wert: Die mitgelieferten Messleitungen sind brauchbar, aber nicht optimal für SMD-Arbeiten. Für die Platine meines Raspberry-Pi-Projekts habe ich dann doch meine eigenen SMD-Pinzetten genommen.

Für wen geeignet?

  • Hobby-Elektroniker und Maker: Wer häufig Platinen repariert oder eigene Schaltungen aufbaut, profitiert vom Auto-Range-Modus und der übersichtlichen Darstellung.
  • Kfz-Mechatroniker und Heimwerker: Die NCV-Funktion und die Messung von AC/DC-Strom machen den DMT-99 vielseitig einsetzbar, auch wenn das Gewicht bei Überkopfarbeiten stört.
  • Techniker im Außendienst: Der wiederaufladbare Akku bedeutet: kein Batteriewechsel unterwegs, kein_extra Gewicht durch Ersatzbatterien.
  • Fortgeschrittene Bastler mit Fehlersuch-Bedarf: Recording- und Monitoring-Modus sind für alle, die intermittierende Fehler jagen, ein echtes Upgrade.

Überspring dieses Gerät, wenn: Du nur ab und zu eine Steckdose prüfen willst – für diesen Zweck reicht ein einfaches 20-Euro-Multimeter. Auch wenn dir ein leichtes Gerät unter 200 g wichtig ist oder du Daten unbedingt per Bluetooth an dein Smartphone übertragen willst, schau dich anders um.

Alternativen, die sich lohnen

  • FLUKE 115: Der Industriestandard unter den kompakten True-RMS-Multimetern. Deutlich teurer, aber mit dem legendären FLUKE-Qualitätssiegel und einem noch helleren Display. Wer professionell arbeitet und es täglich braucht, greift hier vielleicht lieber zu.
  • UNI-T UT139C: Ein günstigerer True-RMS-Multimeter mit 6000 Counts. Verzichtet auf den Recording- und Monitoring-Modus, bietet aber solide Grundmessung und niedrigeres Gewicht. Für einfache Anwendungen völlig ausreichend.
  • HIKARI HQ-200: Ebenfalls mit wiederaufladbarem Akku und ähnlichem Funktionsumfang wie der DMT-99. In puncto Display und Software-Sprache gibt es Unterschiede – einen direkten Vergleich vor dem Kauf empfehle ich.

FAQ

Ja, das Gerät arbeitet mit True-RMS-Technologie und eignet sich damit auch für verzerrte Sinussignale, wie sie in modernen Schaltnetzteilen oder PWM-gesteuerten Motoren auftreten.

Abschließendes Urteil

Nach drei Wochen mit dem FNIRSI DMT-99 kann ich sagen: Dieses Digitalmultimeter hat mich überzeugt, auch wenn es nicht perfekt ist. Die Kombination aus True-RMS-Präzision, Recording- und Monitoring-Modus hebt es deutlich von Standard-Geräten ab. Der wiederaufladbare Akku ist für mich das größte Komfort-Upgrade – kein Batteriewechsel mehr, kein Griff in die Werkzeugkiste nach der richtigen AA-Zelle. Das Display ist scharf und auch in meiner dunklen Werkstattecke gut ablesbar. Punktabzug gibt es für das höhere Gewicht und die etwas zu weichen Messleitungen. Wenn dir Features jenseits der Standardmessung wichtig sind, greif zu.

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