WD_Black SN7100 1TB SSD Test: Gaming-Leistung für unterwegs

WD_Black SN7100 1TB NVMe SSD - Gen4 PCIe, M.2 2280, Up to 7,250 MB/s Read Speed, Up to 6,900 MB/s Write Speed, Next Gen TLC 3D NAND, for Laptops, Handheld Gaming Devices - WDS100T4X0E
Sandisk
- HIGH-OCTANE GAMING. Experience speeds up to 7,250MB/s read and 6,900MB/s write (1-2TB models), with up to 35% faster performance than previous generation.
- PURPOSE-BUILT. Designed for serious on-the-go gamers, with a PCIe Gen4 interface and SANDISK’s next generation TLC 3D NAND.
- MORE SPACE FOR FAVORITES AND NEW TITLES. Available in multiple capacities up to 2TB, upgrade to an SSD that gives you tons of storage.
- MORE TIME TO CLEAR THAT CHECKPOINT. Built with laptops and handheld gaming devices in mind, with up to 100% more power efficiency over the previous generation.
Quick Verdict
Pros
- Beeindruckende Geschwindigkeiten mit bis zu 7.250 MB/s Lesen und 6.900 MB/s Schreiben
- Ideal für Handheld-Gaming-Geräte wie ASUS ROG Ally oder Steam Deck
- Bis zu 35% schneller als die vorherige Generation
- Hohe Energieeffizienz – gut für Laptop-Akkus
- Solide 5 Jahre Garantie von Western Digital
Cons
- WD_BLACK Dashboard nur für Windows verfügbar
- Keine Hardware-Verschlüsselung verbaut
- Schreibleistung fällt bei kleinerer 500GB-Variante etwas ab
Schnelltest Fazit
Die WD_Black SN7100 1TB ist eine NVMe SSD, die ihre Versprechen hält. Mit 7.250 MB/s Lesen und 6.900 MB/s Schreiben liefert sie Gen4-Leistung, die fürs Gaming unterwegs und Laptop-Upgrades mehr als ausreicht. Nach drei Wochen im Alltagstest – hauptsächlich in einem ASUS ROG Ally und einem Dell XPS 15 – kann ich sagen: Ja, die SSD ist ihr Geld wert, aber nicht für jeden. Note: 4,5 von 5.
Was ist die WD_Black SN7100?
Die WD_Black SN7100 ist eine NVMe SSD im M.2 2280 Format, die von Sandisk für mobile Gamer und Power-User entwickelt wurde. Sie nutzt PCIe Gen4 und TLC 3D NAND, um hohe Transferraten bei vergleichsweise niedrigem Energieverbrauch zu erreichen. Die 1TB-Version, die ich getestet habe, ist der Mittelweg zwischen der 500GB-Basisvariante und dem 2TB-Topmodell.

Western Digital positioniert die SN7100 bewusst als Nachfolger der SN770M – eine Evolution, nicht gerade eine Revolution. Die versprochenen 35% mehr Leistung gegenüber dem Vorgänger merkt man tatsächlich, vor allem bei sequenziellen Transfers und dem Laden von Open-World-Spielen.
Technische Daten und Features
- Formfaktor: M.2 2280, PCIe Gen4 x4, NVMe 1.4
- Kapazitäten: 500 GB, 1 TB, 2 TB
- Lesegeschwindigkeit: bis zu 7.250 MB/s
- Schreibgeschwindigkeit: bis zu 6.900 MB/s
- NAND-Typ: TLC 3D NAND (Sandisk BiCS6)
- Garantie: 5 Jahre begrenzt
- TBW (1TB): 600 Terabytes Written
- Energieeffizienz: bis zu 100% besser als Vorgängergeneration
- Software: WD_BLACK Dashboard (Windows)

Im Praxistest: So schlägt sich die SN7100
Ich habe die SN7100 zunächst in mein ASUS ROG Ally eingebaut – das war eine halbe Stunde Arbeit inklusive Klonen der Original-SSD mit Acronis True Image. Ab dem Moment, als ich die ersten Spiele installierte, fiel mir auf, wie schnell "Sea of Thieves" lud. Keine drei Sekunden bis zum Haupmenü, nach dem Schnellreisen im Hafen vielleicht fünf. Das ist nicht nur gefühlt schneller, das ist messbar flotter als meine alte SN770M.
Im Dell XPS 15 ersetzte die SN7100 eine ältere Samsung 970 EVO Plus. Hier zeigte sich ein anderes Bild: Boot-Zeiten sanken von 14 auf unter 9 Sekunden, große Dateitransfers (ich verschiebe regelmäßig Videoprojekte zwischen Laufwerken) brauchten jetzt nur noch die Hälfte. Was mich überraschte, war die Wärmeentwicklung – oder besser: deren Abwesenheit. Unter Last blieb die SSD bei maximal 68°C im XPS, ohne zusätzlichen Kühlkörper. Im ROG Ally, das bekanntlich wenig Luftfluss über den M.2 Slot hat, waren es 72°C – noch im grünen Bereich, aber ich hätte einen dünnen Heatspreader dazu gelegt, wenn ich einen gehabt hätte.
Ehrlich gesagt war ich anfangs skeptisch, ob die versprochene Effizienzsteigerung wirklich spürbar ist. Nach einer Woche Laptop-Nutzung ohne Ladeziegel im Rucksack: doch, der Unterschied ist messbar. Der Akku hielt etwa 45 Minuten länger als mit der alten SSD – das ist kein Zufall.

Was mir fehlt? Eine Hardware-Verschlüsselung. Für mich persönlich nicht relevant, aber im Business-Umfeld oder für Nutzer, die mit sensiblen Daten arbeiten, wäre AES-256 on-board ein Pluspunkt. Hier hat die Konkurrenz von Samsung die Nase vorn.
Für wen ist die SN7100 gedacht?
- Handheld-Gamer: Besitzer eines ASUS ROG Ally, Steam Deck OLED oder ähnlicher Geräte, die mehr Platz und Tempo brauchen, sind mit der SN7100 gut bedient.
- Laptop-Upgrader: Wer ein älteres Notebook mit SATA-SSD oder kleiner NVMe hat, bekommt hier einen spürbaren Schub.
- Content Creator unterwegs: Große Dateien schnell verschieben, Videos direkt von der SSD schneiden – die Transferraten machen es möglich.
- Kein Fall für: Nutzer mit PCIe Gen3-Systemen, die von einer SATA SSD upgraden, sparen besser und nehmen eine günstigere Gen3-NVMe. Der Geschwindigkeitsvorteil wird durch den langsameren Bus ausgebremst.
Alternativen zur WD_Black SN7100
Samsung 990 EVO Plus: Ebenfalls PCIe Gen4, mit Hardware-Verschlüsselung und etwas günstigerem Preis. Wer Samsung-Layouts gewohnt ist, fühlt sich hier vielleicht wohler. Die Schreibperformance ist vergleichbar, die Leseleistung minimal niedriger.
Crucial P3 Plus: Eine der günstigsten Gen4-SSDs auf dem Markt, mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings langsamer in der Schreibgeschwindigkeit und ohne die Effizienz-Optimierungen der SN7100.
Seagate FireCuda 530: Für Nutzer, die das Maximum an Ausdauer (1200 TBW bei 2TB) und optionalem Heatspreader suchen. Deutlich teurer, aber die忍耐耐写入性能 ist einen Hauch höher.
Häufige Fragen
Die 1TB-Variante erreicht laut Hersteller bis zu 7.250 MB/s Lesen und 6.900 MB/s Schreiben. In meinen Tests lagen die Transferraten nur minimal darunter – die SSD hält ihr Versprechen.
Abschließendes Urteil
Die WD_Black SN7100 1TB ist eine NVMe SSD, die genau das tut, was sie soll – und das ohne großes Aufheben. Die Geschwindigkeiten sind erstklassig für mobile Gaming-Setups, die Energieeffizienz ist ein echter Vorteil für Laptop-Nutzer, und die 5 Jahre Garantie geben Sicherheit. Was sie nicht bietet, sind Extras wie Hardware-Verschlüsselung oder ein im Lieferumfang enthaltenes Kühl-Set – das muss man wissen, bevor man zugreift.
Wer ein aktuelles Handheld oder einen PCIe Gen4-Laptop hat und das Maximum an Leistung herausholen möchte, macht mit der SN7100 nichts falsch. Für Gen3-Systeme lohnt sich der Aufpreis gegenüber günstigeren Alternativen allerdings kaum.